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Sei froh das du kein Messer in den rücken bekommen hast 25.07.2017


Ich habe heute Nacht einen ziemlich detaillierten Traum gehabt.

Ich war zu Hause. Allerdings nicht meine Haushälfte, nein es war eine Art Mietwohnung. Ziemlich hässlich und klein. Jedenfalls im Vergleich zu meiner Haushälfte, die ich ja mit Wanda zusammen bezogen hatte und mich dort nun allein recht gut eingerichtet habe. 

Im Traum habe ich auf meine Freundin gewartet, sie hatte wohl geschrieben, dass sie gleich da ist. Nur war das schon eine Weile her und ich hatte mir sorgen gemacht und war auch schon genervt das sie zu spät war. Was ich so eigentlich gar nicht von ihr kenne.  Plötzlich hörte ich etwas in der Wohnung und guckte mich um. Ich bemerkte das das Bett frisch gemacht war und plötzlich stand Wanda in der Wohnung. Sie putze grad die Schränke mit sonnenspray. Ich schnauzte sie an, was sie denn in meiner Wohnung machen würde und wie sie hier herein kommen würde. Das erklärte sie mit dem versteckten Schlüssel von mir und das sie mich kennen würde wo ich sowas hinlegen würde. Als ich dann sauer war und ihr klar machte, dass sie das falsche Putzmittel nutzte, wurde sie ebenfalls böse. Irgednwie war dieser Teil vom Traum typisch für unsere Beziehung. Zum Ende hin, naja oder schon ab der Mitte, hatten wir so viele Streitereien wegen kleinigkeiten und ich war am Ende einfach nur noch genervt von ihr und hatte schon oft den Gedanken gehabt mich trennen  zuwollen, aber es nie wirklich durchgezogen.

Unser Streit im Traum ging dann weiter. Ich wollte sie wohl rauswerfen und sie verstand das nicht und dann schaute ich aufs Handy und meinte nur zu ihr: Du gehts jetzt. Immerhin ist heute der 25.07 und der erste Jahrestag des rauswurfes. In diesem Moment wachte ich auf und schaute auf mein Handy:

Es war wirklich der 25.07 und genau vor einem Jahr war der Tag gekommen. Genau vor einem Jahr  fing plötzlich an es in meinem Kopf Sinn zu machen. Ihr Verhalten und das geheimnisvollte Nachrichten schreiben und ich wusste, dass ich in ihr Handy gucken musste.

Das tat ich an diesem morgen auch, sie war duschen und hatte sich nicht wirklich viel mühe gegeben ihr Handy zu verstecken.  Den Chat mit Kilian hatte sie nur archiviert, wahrscheinlich waren ihr die Worte zu wichtig um sie alle zu verlieren. Ich lass den Text, die ersten 2-3 Seiten. Die Herzen von ihm. Die worte wie sehr sie sich vermissen würden.

Meine Welt drehte sich, ich sackte nach hinten auf die Badewanne. Musste mich setzen und durch atmen. Dachte ich noch, da etwas völlig harmloses zu lesen. Dann zu ihr zu gehen, sie in den Arm zu nehmen und ihr zu sagen wie sehr ich sie liebe und das ich denke wir sollten etwas ändern, damit unsere Beziehung wieder besser laufen würde. Das alles wurde in dem moment egal. Denn die worte bestätigten mir eins. Meine Freundin hat mich wochenlang betrogen, hintergangen, belogen und mich aufs übelste verarscht. Mit einem Mann der vergeben war, den ich als neuen guten Freund eingeschätzt hatte. Der in dem moment ebenfalls seine Freundin betrogen hat und der nun mit Wanda zusammen mein ganzes Leben zerstört hatte. 

Ich habe selbst in dieser Situation sehr  typisch für mich reagiert. Den Chat schickte ich mir per Mail als PDF. 54 Seiten purer Verrat. Ich habe mich angezogen, die Wohnungsschlüssel von ihrem Schlüsselbund abgenommen und bin ins Bad nach unten gegangen und sagte ihr sie hätte nicht die Person verarschen sollen, die das verarschen perfekt beherscht.

 Wanda versuchte sich heraus zu reden. Aber das konnte sie vergessen. Ich war so wütend und irgendwann sah sie ein, es wäre wohl besser wirklich zugehen. Also ging sie, mit einer Tasche schnell zusammen gepackt und verliess unser gemeinsames Nest. Ich brach zusammen. Lag heulend und schreiend auf dem Boden. Aber auch hier reagierte ich mal wieder sehr typisch, ging duschen, zog meinen Anzug an und fuhr zur Arbeit. Ich lass mich doch von sowas nicht unter kriegen. Dachte ich jedenfalls. Da ich den Chat auf meinem Handy hatte, las ich ihn in jeder freien Minuten weiter. Ich war mir des Ausmaßes nicht bewusst. Dachte ich es wäre ein flirt, oder ein einmaliger Ausrutscher, lass ich nun immer mehr und mehr Details. Wie sie es geplant hatten sich zu treffen. Das sie es im Wald bei uns im dorf in seinem Auto getrieben hatten, das sie ihm schrieb wie sehr sie ihn vermisse, dass er lieber mit ihr im Urlaub sein wollte als mit seiner Freundin.

Ich konnte nicht mehr. Mir wurde schwindelig und ich kippte fast nach vorne in die Aufhängungen mit Bekelidung.  Ich ging zu meinem Chef ins Büro und erklärte ich müsse nach Hause.  Er schaute mich an und merkte wohl sofort, da stimmt etwas gewaltig nicht. Was sollte ich jetzt lügen, ich erklärte ihm alles und verliess das Geschäft. Zu Hause lass ich mir alles durch. Jeden Satz, jedes wort. Ich gab Kilian bis zum nächsten Tag Zeit seiner Freundin alles zu beichten. Er versuchte mich zu übereden ihr nichts zu sagen. Er wollte sie ja nicht verlieren. Das war mir egal. Ich sagt eihm er soll froh sein die Chance zu haben es selber klar zustellen als ein Messer in den rücken zu bekommen, so wie es mir erging.

Die Nachricht unserer Trennung ging schnell rum. Mara war auf dem Weg vom Urlaub mit Kilian nach Hause und bekam es im Auto mit. Sie weinte und war völig fertig. Ja so war Mara. Besorgt um andere Menschen. Sie verstand zu dem Zeitpunikt einfach nicht warum wir uns getrennt hatten.   Ich war zu diesem Zeitounkt beim Sport. Irgendwie musste ich die wut rauslassen. Am Abend kamen Kilian und Mara zu Hause an. Dort gingen sie in sein Zimmer und er liess die Bombe platzen. Mara das mit Markus und Wanda, das waren Wanda und ich.

15 Minuten später stand Mara heulend vor meiner Tür. Das Drama nahm seinen Lauf!

25.7.17 09:33
 


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