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- Mein Leben Reload - 17.01.2017

Es war Sommer 2012. Ich saß im Hotel auf Gran Canaria.

Neben mir saß meine beste Freundin und schrieb mit ihrem Freund. Ich skypte und schrieb, wie jeden Abend mit meiner Freundin. Es war eine furchtbare Sehnsucht die wir hatten.
Den ganzen Tag sehnte ich mich nach der Uhrzeit und unserem Treffpunkt in der Hotellobby, wo das Wlan einzig stark genug war, um zu skypen.

Wir redeten über eine Stunde über unseren Tag. Über unser vermissen und das furchtbare lange warten auf ein wiedersehen.

10 Tage Urlaub können so unendlich lang werden, wenn man sich unbedingt wieder sehen will.

Und ich zählte die Stunden bis ich endlich in den Flieger steigen konnte. Ich endlich diese grausame Insel, die ich mal meine lieblingsinsel nannte, verlassen konnte. Der Kapitän die Anschnallzeichen aufleuchten liess, das Flugzeug beschleunigte und sich vom Boden erhob und mich endlich wieder in die Arme meiner Freudin bringen würde.

 Meine beste Freundin war am Ende total genervt davon.  Auch sie war heilfroh endlich wieder nach Hause zu können. Am Ende saßen wir nur noch gelangweilt im Zimmer, hörten Musik und tranken sinnlos alkohol um die Zeit vergehen zu lassen.

 

Sie war halt die falsche Person in diesem Urlaub. Sie war kurz eingesprungen. 2 Wochen vor dem Urlaub änderte ich den Namen der Begleitperson.

Nachdem ich mich über Wochen gequält hatte. Ich am Ende meiner Kräfte war. Nach einem furchtbaren Wochenende, mit einem Samstag und sehr viel Alkohol, stand ich am Sopnntag in der Dusche. Ich war am Ende. Mir gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Ich war seit Monaten unglücklich, schaffte es aber nicht den Schlussstrich zu ziehen. Hatte Angst was aus dem Urlaub werden würde, was aus der geplanten Zukunft werden würde.

 

Ich steig aus der Dusche, trocknete mich ab, schaltete mein Handy aus und stieg ins Auto. Mit 200kmh über die Autobahn, Richtung Wohnort meiner Freundin. Nach 3 Stunden und neuer Bestzeit erreichte ich den Wohnort.

Klingelte bei ihr. Sie saß am Fenster und trank Tee, freute sich total mich zu sehen. War überrascht was ich spontan hier machen würde. Ich setzte mich. Und die folgenden Worte die ich ihr dann sagte, brachen mir mein Herz. Sie brachen auch ihr Herz. Aber ich musste diese Worte sagen. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte mich so tief in die Lage hineingebracht, dass ich nicht mehr heraus konnte, aber auch nicht mehr heraus wollte.

Anja ich trenne mich!

 

Anja weinte, machte eine Mischung aus Hoffnung und Wut durch.

Aber ich konnte es nicht mehr ändern. Sie bettelte, flehte mich an. Nach einiger Zeit verließ ich sie und fuhr mit erneuter Bestzeit nach Hause.

Ich hatte den entscheidenen Schritt getan. Ich war frei, ich war bereit etwas neues anzufangen. Und diese neue Person hatte ich bereits vor 2 Monaten kennengelernt. 

Mit ihr wollte ich glücklich werden. Und so saß ich im Hotel und skypte mit meiner neuen Freundin. Und war bereit endlich glücklich zu werden.

 

Als der Flieger in Deutschland landete und ich endlich wieder meine Freundin in den Arm nehmen konnte, war ich es auch. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Ohne zu ahnen, was mein Leben wieder alles für mich bereit halten würde. 

 

 

 

 

 

 

 

17.1.17 11:00
 


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