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- herausforderungen - FR 16.05.2010

Das Leben hält für uns immer und immer wieder Herausforderungen bereit. Im beruflichen Wege muss man immer daran bestrebt sein sich zu verbessern. Stillstand ist nicht gut und in der heutigen Zeit auch das berufliche Aus. Jeder muss oder sollte versuchen sich zu entwickeln und sich damit weiter zu qualifiezieren. Beruflich für einen bessern Job, dem damit verbundenen besseren Gehalt und privat qualifierzieren wir uns weiter mit dem Wissen das wir mit jeder Herausforderung lernen und daran wachsen. Auch wenn diese manchmal sehr schwer und unlösbar erscheinen. Es gibt immer eine Lösung, nur manchmal ist diese sehr hart und schmerzhaft.

Anja hat sich nun dazu entschieden doch nicht zu tanzen. Sie meint es wird ihr zu viel. Da sie ja im Moment am lernen für ihre Prüfungen ist und am Wochenende immer und immer wieder Turniere hat, schafft sie das dann nicht auch noch das tanzen unter zu bringen. Sie würde dadurch einen Tag in der Woche verlieren. Den Gedanken ihren Mädelsabend zu canceln, den hat sie nicht gehabt. Wieso auch. Wir haben doch gelernt, setzte deine Prioritäten und das hat sie anscheinend gemacht.
Katja hat sich heute Vormittag gemeldet. Und bei der Gelegenheit hab ich einmal wegen weiter tanzen angefragt und vielleicht macht sie es wirklich. Ich tanze gern. Und mag einfach jetzt noch nicht aufhören.
Der Hauptgrund warum sie allerdings anrief, war ein ganz anderer.
Sie geht im Sommer weg zum studieren und es trennt sie dann 3 Stunden Autofahrt oder 5 Stunden Zugfahrt von ihrem Freund. Und obwohl sie immer und immer wieder darüber geredet haben, scheint ihr nun bewusst geworden zu sein wie schwer das wirklich wird. Und vor was für einer grossen Herausforderung sie nun stehen.
Auslöser dieser Gedanken war ihr Freund, der obwohl sie sich die ganze Woche wegen Arbeit nicht sehen konnten, nun am Sonntag lieber zum Sport geht, anstatt zu ihr zu kommen. Auch er scheint hier seine Prioritäten gesetzt zu haben.
Es ist ja nur verständlich das sie sich fragt wie es denn nun wird, wenn sie weit weg ist und sie sich wirklich nur jedes Wochenende sehen. Wenn es jetzt schon so schwerig ist mit dem gemeinsamen Tagen, was passiert dann erst wenn es wirklich nur noch 2 davon pro Woche gibt. Oder man sich noch weniger sieht. Nur alle 2 Wochen. Wie soll das dann funktionieren?

Eine Antwort darauf konnte ich ihr nicht wirklich geben. Ich war ehrlich und konnte aus meiner Erfahrung berichten. Man sollte es probieren und dem eine Chance geben, sich aber bewusst sein wie unglaublich schwer das ganze werden wird. Das ich dieses nun bereits 2 mal durch habe muss ich ja nicht nochmal aufschreiben. Klar ich hätte es auch mit Katja durch gemacht, aber die war 19 Jahre und nun erlebe ich das gleiche mit einer die 23 ist. Irgendwas mache ich da falsch.
Und während ich darüber nachdenke wird mir etwas bewusst. Das ganze was Katja da beschrieben hat, trifft ebenfalls auf mich zu. Meine Freundin geht ebenfalls weg, sie hat so wenig Zeit aber macht lieber was mit ihren Freundinnen und opfert dafür das tanzen. Und dann kommen sie. Diese Gedanken. Dieses nachdenken und grübeln. Wie soll das werden, wie kann es klappen. Und ich merke das ich schon länger darüber nachdenke und das sich mein Kopf bereits seit 3 Tagen mit starken Kopfschmerzen bemerkbar macht.
Und dann ist da dieser weitere Gedanke, denn heute Abend kommt meine Freundin. Aber heute ist der erste Tag wo ich mich nicht auf sie freue.

16.4.10 15:26
 


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