* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt




Webnews







- - - DO 07.01.10 21,23

Denk an den glücklichsten Moment im Jahr 2009! Diese Nachricht ging durch den Chat und jeder schrieb etwas dazu. Bei Katja meiner Ex-Freundin war es der 25.09. Da ich kein Datum nennen konnte schrieb ich nur der Moment im Gras beim Sterne schauen! Was auch wirklich die Wahrheit war. Im Grunde war in diesem Moment alles gut. Und das was danach kam war zwar schwierig aber auch nicht nur schlecht. Das schrieb ich Jo auch nochmal und ihre Antwort war wirklich extrem ehrlich. Aber auch abschliessend. Das war klar heraus zu lesen. Ich hab sie glücklich gemacht aber leider hatte es nicht zu mehr geklappt. Das warum war dann an dieser Stelle nun auch egal.

Ich sass mit Katja auf dem Sofa und wir schauten die letzten folgen OTH. Ein Jahresabschluss der einfach perfekt war. Selbst wenn er am 30.12 statt fand. Aber irgendwie hatte ich mit diesem Jahr bereits abgeschlossen und wurde sentimental und dachte  an die Ereignisse und dann kam es mir plötzlich in den Kopf. Ihr glücklichster Tag war auch mein glücklichster Tag! An diesem Tag war ich nach 0Uhr Sterne schauen und sie war am selben Tag Abends mit ihrer Freundin unterwegs und lernte ihren neuen Freund kennen. 24 Stunden später trennten wir uns! Das war ein kleiner Schock für mich. Und ein paar Stunden später als wir dann Silvester feierten musste ich es los werden. Und so erzählte ich ihr das ich Jo schon vorher getroffen hatte. Und sie sagte zu mir das der Abend so schön war und mir wurde klar das diese Beziehung keinen Sinn mehr hatte und wir das absolut richtig gemacht hatten.

Das neue Jahr fing komisch an. Ich musste den DJ machen weil der lokale DJ es nicht hin bekam die richtige Musik zu spielen. Die Party war einfach nur doof und wurde aufgrund vom Alkohol Konsum erst richtig gut. Ich lernte Alina kennen mit der locker mehr hätte gehen können, das ich aber dann lieber sein lassen hab, da ich vorher mit Nadine geschrieben hatte. Sie war privat feiern und erzählte mir von den ganzen Kerlen die da waren. Und mir wurde das zu  viel. Ich merkte auf einmal wie wichtig sie mir war. Und ich schrieb sie sollte mal einfach zugreifen bevor ich weg wäre.

Das Gespräch ging dann immer weiter und am ende wollten wir es persönlich klären. Das taten wir dann am Freitag Abend. Und uns war klar das wir uns auf einen sehr schwierigen Weg begehen. Das wir vor vielen Problemem stehen werden und es nicht leicht haben werden. Das es aber alles völlig egal sei. Weil wir beide es wollten. Und so sind wir dann seit dem 01.01 ein Paar!

Sie wollte Samstag zu mir in die Disco kommen, aber konnte dann nicht weil ihr Vater einen Autounfall hatte. Ich fuhr dann weiter nach Berlin und bekam am nächsten morgen einen Anruf von meiner Freundin. Sie war total fertig. Ihr Vater hatte es nicht geschafft. Am liebsten wäre ich sofort gefahren, aber sie hatte gute Argumente um es mir zu verbieten.

Bin dann 2 Tage später doch nach Hause gefahren. Es ging einfach nicht anders und ich wusste es war die richtige Entscheidung. Ihr ging es nicht gut und ich musste für sie da sein.

Da sie beruflich nach Bonn musste und ich sie eh am Wochenende besuchen wollte, bin ich schon ein paar Tage früher gefahren.

Nun sitz ich hier und es könnte perfekt sein, wenn ihre Mitschülerin nicht auch hier wäre. Wenn sie verständlicherweise nicht immer wieder in Tränen ausbricht. Und wenn, naja wenn ich mir nicht schon wieder so viele Gedanken machen würde.

Ich will das es funktioniert und hoffe sehr das es klappt, aber frag mich immer wieder was da noch auf mich zu kommen wird. Aber weiss auch das ich das sein lassen muss. Sonst kann es sowieso nix werden. Habe ja nun genug gelernt in den Beziehungen.

Und letzendlich kann ich jetzt nicht sagen was es sein wird. Oder wie lange es hält. Aber ich weiss das ich echt happy bin. Wenn ich sie so jetzt ansehe, mich gleich zu ihr setzen werde und sie küssen werde. Sie mich anzicken wird, ich ihr sagen werde das sie doof ist, dann weiss ich das ich sie liebe
7.1.10 21:23


Werbung


- auf brutalste art und weise belogen - DO 14.01.10 13,43

Ich ging dann auch zu ihr aufs Sofa. Wir kuschelten uns zusammen, gingen irgendwann schlafen und wachten morgens zusammen im Arm auf.
Es war einfach zu schön um wahr zu sein.

Nadine war ja nun ein Mensch der schon viel erlebt hatte und gern davon erzählte. Durch den Tod von ihrem Papa hatte sie nun viel Geld bekommen. Eine fast unglaublich hohe Summe. Ihr Papa hatte immer alles für sie in Ordnung gebracht. Er war immer für sie da. Nahm sie mit in den Urlaub. Bezahlte ihr den Kurztrip nach Kitzbühl, kaufte ihr Designer Klamotten, bloss wohnen bei ihm, das ging angeblich nicht.
Auch als sie ihren zweiten Autounfall hatte, bei dem sie betrunken gefahren ist und in ein anderes Auto gerutscht war, da zahlte er viel Geld damit sie ihren Führerschein behalten konnte. In ihrem Augen war dieser Mann der eine internationale Spedition besass und Geschäftsableger in 7 Ländern hatte, ein Superheld. Gerne hätte ich ihn mal kennen gelernt, aber dazu kam es ja nun leider nie.

Am Samstag war bei Kollegen von Nadine eine Tequilla Party. Durch Janas erzählungen hatte ich bei den Leuten schon fast einen Promi-Status und wurde so wirklich sehr nett aufgenommen. Wir hatten echt Spass bis Nadine plötzlich auf dem Klo verschwand. Als eine Kollegin auch rauf wollte, rannte sie plötzlich raus und setzte sich draussen auf die Terasse. Ich dachte mir nichts dabei, ging dann aber hinterher und sah das es ihr sehr schlecht ging. Sie erzählte das sie Blut gespuckt hatte und das dieses ein sehr schlechtes Zeichen wäre.
Ich war geschockt, nahm sie in den Arm und wir gingen nach Hause. Sie und auch ich konnten nicht mehr. Auf dem Weg ging es ihr wirklich schlecht und in der Wohnung angekommen legte ich sie ins Bett. Immer und immer wieder rannte sie ins Bad und es dauerte bis sie ruhig neben mir lag.
Ich hatte die Augen auf. An schlafen war nicht zu denken. Zu gross war meine Angst, zu verwirrend waren meine Gedanken. Mir liefen die Tränen. Ich hatte einfach zu viel erlebt in letzter Zeit um normal damit umzugehen. Ich konnte nicht mehr.
Nadine bekam es mit das ich völlig fertig war. Wir redeten und dann plötzlich sprang sie wieder hoch. Rannte ins Bad. Ich sass auf dem Bett und als sie wieder kam hatte sie ein Taschentuch vorm Gesicht und in meiner Nase bohrte sich dieser stechende Geruch von Nagellack.

Ich wollte sie grad fragen was sie da tut, warum sie sich jetzt die Nägel machen wollte, doch da fiel sie mir ins Wort. Sie habe Nasenbluten aber es ginge ihr gut. Ich machte kurz das Licht an und sah das das Taschentuch rote Flecken hatte. Sie stand dann vorm Spiegel und meinte es sei wieder weg. Ich müsste mir keine Sorgen machen. Aber die machte ich mir natürlich. Und so schlief ich irgendwann neben ihr ein. Ihr befinden drehte sich von einem Mal wieder und es ging ihr absolut gut. So gut das sie sogar Sex haben wollte, doch das konnte ich nicht. Das ging in diesem Moment nicht.

Nach 4 Stunden Schlaf klingelte um 6 Uhr mein Wecker. Ich musste meinen Zug schaffen und packte schnell meine Sachen und ging ins Badezimmer.

Es gab in letzter Zeit immer öfter den Moment wo ich mir gedacht habe das da etwas nicht stimmen kann. Wo sich mein Verstand und meine Lebenserfahrung gemeldet hatten und mir sagten das diese ganzen Geschichten von Nadine so unglaublich klingen das sie nicht wahr sein können. Immer und immer wieder sagte ich mir das sowas doch wirklich sein kann und redete mir selbst damit ein das alles in Ordnung sei.

Diesesmal war es anders. Ich war im Badezimmer und suchte nach dem Tuch von gestern Abend. Ich fand es im Mülleimer und in ihrer Tasche sah ich oben auch ihren Nagellackstift liegen. Ich vergleichte beides und das was in diesem Tuch war, das war kein Blut. Das war Nagellack.
Meine Freundin hatte mich aufs übelste belogen. Brutal mit meinen Gefühlen gespielt. Ich war absolut sprachlos.

Die Verabschiedung lief realtiv schnell ab. Ich musste ja meinen Zug bekommen. Sie sagte mir wie sehr sie mich liebt und wie sehr sie mich vermissen würde. Auch etwas das so ganz und gar nicht meiner Art entsprach. So früh in einer Beziehung schon von Liebe zu reden. Aber ich wollte es ja diesmal anders machen und versuchte meine Gedanken nicht darum drehen zu lassen. Das klappte selbst auf der langen Rückfahrt realtiv gut.

Montag sagte mir Nadine wie sehr sie mich vermisst und das sie am Wochenende zu mir kommen will. Ich freute mich so sehr auf meine Freundin und schaffte es gut mein grübeln einzustellen. Bis gestern Abend. Durch Zufall hatte ich im TV eine Serie gesehen wo jemand krebs hatte und diese Leute mussten soviele Medikamente nehmen. Und wenn sie einen Spender hat und es ihr schon so schlecht geht, warum warten die Ärzte dann noch und schicken sie erst zur Berufsschule.
Ich rief bei Jana an, auch wenn ich das eigentlich nicht wollte, aber sie kannte Nadine und sie hatte evtl etwas mitbekommen. Ich erzählte ihr alles und sie sagte leider genau das gleiche was ich auch dachte. Alle Geschichten von ihr passen einfach nicht zusammen.
Vielleicht hat sie wirklich Krebs, aber warum belügt sie mich dann was das Nasenbluten angeht.
Warum ist sie nicht zur Beerdigung ihres Vaters gegangen. Ist er wirklich tod?
Wenn sie nur Designerklamotten bekommt, warum war ihr Koffer dann voll mit HundM Teilen.
Wo sind die Bilder vom Urlaub in Kitzbühel.
Wie kann man betrunken Auto fahren, einen Unfall bauen und dann nur durch Zahlung von 15.000 Euro einer Anzeige entkommen?
Es gibt noch so viele Dinge mehr die sich bei mir mit einen grossen Fragezeichen auftun. Und ich habe so eine grosse Angst das zu hinterfragen.

Heute hat sie mir für das Wochenende abgesagt. Irgendwie war mir das allerdings schon fast klar. So vergibt sich leider bei mir ne Chance heraus zu bekommen was nun Fakt ist, aber hat so eine Beziehung überhaupt eine Chance wenn ich ständig drüber nachdenke das sie mich belügen könnte und das schlimmste. Wenn ich die Augen auf machen würde, aber da ich grosse Angst vor meiner eigenen Reaktion habe wenn ich es wirklich mir eingestehe, mache ich es lieber nicht. Aber ganz tief im inneren weiss ich: Meine Freundin belügt mich auf brutalste Art und Weise.

14.1.10 13:44


- diese lüge sollte ihre letzte sein - 27.01.10 13,41

Am Abend war es dann soweit. Ich wollte es wissen, nein ich musste es wissen. Ich konnte doch so nicht weiter machen. Also rief ich Nadine an und fragte sie ganz direkt. Sie konnte sich in diesem Moment nicht mehr rauswinden. Es war stille am Telefon und dann gab sie es zu. Sie meinte sie wüsste nicht warum sie gelogen hat und das es ein grosser Fehler war, aber sie dachte ich würde ihr nicht glauben.
Ich war geschockt und bohrte nun noch mehr nach. Ich wollte mehr wissen. Auch ihr Autounfall war gelogen. Und wer weiss was noch alles.

Nun kann man mich als total bescheuert darstellen, aber ich bin jemand der an das gute im Menschen glaubt, der positiv denkt und da ich diese Nadine wirklich mochte und sie nicht verlieren wollte zog ich einen Schlussstrich. Und ab sofort sollte sie ehrlich zu mir sein und wir wollten einfach nochmal neu anfangen.

Es gab die ganzen Tage immer wieder Dinge die mich stutzig machten. Was sie alles noch erlebt hatte und langsam aber sicher fing ich an mir selbst eine Schutzmauer zu erbauen. Wer weiss denn was da noch kommen sollte.

Vor 2 Tagen rief sie mich an weil sie sich total mit ihrer Mitbewohnerin gestritten hatte. Den Streit hatte ich am Telefon mitbekommen und nun war sie ausgezogen weil es ihr so blöd war.
Gestern Abend war ihre Mitbewohnerin online und ich hatte dieses komische Gefühl. Das ich schon so oft hatte wenn mein Verstand mir sagte das bei Nadines Geschichte etwas nicht stimmen konnte. Und so fragte ich nach. Und so erfuhr ich das Nadine gar nicht ausgezogen war.
Und nun reichte es mir. Ich rief sie direkt an und sie packte mir direkt nie nächste Lüge auf den Tisch. Sie sei ins Hotel gefahren.
Tja und da war dann dieser Punkt gekommen. Dieser Moment vor dem ich so grosse Angst hatte. Aber ich öffnete die Augen und ich wusste das es nur zwei Möglichkeiten geben würde. Entweder den Schmerz jetzt akzeptieren. In seiner harten und brutalen Art und Weise aber der mit der Zeit zu verkraften sei. Oder darauf warten das er einen später einholt und einen dann erschlägt. Ich war für jetzt und in dem Moment also wieder Single.

Mittlerweile glaube ich Nadine gar nichts mehr. Nicht den Tod ihres Vaters, nicht mal ihre Leukämie. Es spricht halt alles gegen ihre Aussagen und es ärgert micht das ich nicht mehr erfahre womit sie mich noch belogen hat, aber das ist wahrscheinlich auch besser so. Ich muss davon Abstand nehmen. Sonst gehe ich kaputt. Mein Körper schlägt mir schon wieder alle Alarmzeichen auf und ich habe noch sehr harte Wochen vor mir. Also Augen zu und durch.

27.1.10 13:41


- dann wird sie endlich die augen auf machen - 29.01.10 17,37

Kann man etwas vermissen das man eigentlich nie wirklich hatte?
Diese Frage stelle ich mir in den letzten Tagen immer und immer wieder. Kann man eine Freundin vermissen von der man am Ende gar nichts mitbekommen hat. Die man nur 6 Tage gesehen hat. Mit der man praktisch nichts geteilt hat, kann man so eine Freundin überhaupt vermissen.
Was fehlt einem seit der Trennung? Die morgendliche Sms, das gemeinsame Wochenende in 2 Wochen das man geplant hat und sonst. Was ist nun nicht mehr das, das vorher noch da war?
Es fällt die ungewissheit weg, was sie grad wohl macht. Ob die neue Story die sie erzählt wahr ist. Und ja ok es fällt auch die Chance weg das es diesmal funktioniert. Das es klappt, aber wie sollte es denn klappen wenn diese Beziehung nur auf Lügen aufgebaut ist.

Langsam glaube ich ihr schon gar nichts mehr von ihren Geschichten.
Wer wegen so etwas kleinem wie einem Hotelaufenthalt schon lügt, was denkt sich diese Person dann noch aus. Am Ende ist das ganze Leben dieser Person eine Lüge und man selbst fragt sich nur was diesen Menschen dazu treibt sich Geschichten über Krankheiten, Unfälle und dem Todesfall des eigenen Vaters auszudenken.

In mir sind einige Wunden aufgerissen in dieser ganzen Zeit. Dem bin ich mir nun wirklich bewusst geworden. Zum Glück bin ich nicht daran kaputt gegangen aber habe sehr viel an meinen eigenen verstorbenen Vater gedacht und an die Zeit und die Fehler die man selbst damals gemacht hat.

Nadine hat es kalt in kauf genommen das ich wegen ihr den Urlaub abbreche. Das ich weine und es mir schlecht geht. Sie hat es in kauf genommen das ich zerbreche. Ohne Rücksicht und dieses Verhalten werde ich nun auch an den Tag legen. Ich werde ihr Kartenhaus zum stürzen bringen. Nichts anderes als ihre Lügen offen legen und dann werden wir ja sehen wer am Ende die Augen auf machen wird.

29.1.10 17:38





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung