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Webnews







Sei froh das du kein Messer in den rücken bekommen hast 25.07.2017


Ich habe heute Nacht einen ziemlich detaillierten Traum gehabt.

Ich war zu Hause. Allerdings nicht meine Haushälfte, nein es war eine Art Mietwohnung. Ziemlich hässlich und klein. Jedenfalls im Vergleich zu meiner Haushälfte, die ich ja mit Wanda zusammen bezogen hatte und mich dort nun allein recht gut eingerichtet habe. 

Im Traum habe ich auf meine Freundin gewartet, sie hatte wohl geschrieben, dass sie gleich da ist. Nur war das schon eine Weile her und ich hatte mir sorgen gemacht und war auch schon genervt das sie zu spät war. Was ich so eigentlich gar nicht von ihr kenne.  Plötzlich hörte ich etwas in der Wohnung und guckte mich um. Ich bemerkte das das Bett frisch gemacht war und plötzlich stand Wanda in der Wohnung. Sie putze grad die Schränke mit sonnenspray. Ich schnauzte sie an, was sie denn in meiner Wohnung machen würde und wie sie hier herein kommen würde. Das erklärte sie mit dem versteckten Schlüssel von mir und das sie mich kennen würde wo ich sowas hinlegen würde. Als ich dann sauer war und ihr klar machte, dass sie das falsche Putzmittel nutzte, wurde sie ebenfalls böse. Irgednwie war dieser Teil vom Traum typisch für unsere Beziehung. Zum Ende hin, naja oder schon ab der Mitte, hatten wir so viele Streitereien wegen kleinigkeiten und ich war am Ende einfach nur noch genervt von ihr und hatte schon oft den Gedanken gehabt mich trennen  zuwollen, aber es nie wirklich durchgezogen.

Unser Streit im Traum ging dann weiter. Ich wollte sie wohl rauswerfen und sie verstand das nicht und dann schaute ich aufs Handy und meinte nur zu ihr: Du gehts jetzt. Immerhin ist heute der 25.07 und der erste Jahrestag des rauswurfes. In diesem Moment wachte ich auf und schaute auf mein Handy:

Es war wirklich der 25.07 und genau vor einem Jahr war der Tag gekommen. Genau vor einem Jahr  fing plötzlich an es in meinem Kopf Sinn zu machen. Ihr Verhalten und das geheimnisvollte Nachrichten schreiben und ich wusste, dass ich in ihr Handy gucken musste.

Das tat ich an diesem morgen auch, sie war duschen und hatte sich nicht wirklich viel mühe gegeben ihr Handy zu verstecken.  Den Chat mit Kilian hatte sie nur archiviert, wahrscheinlich waren ihr die Worte zu wichtig um sie alle zu verlieren. Ich lass den Text, die ersten 2-3 Seiten. Die Herzen von ihm. Die worte wie sehr sie sich vermissen würden.

Meine Welt drehte sich, ich sackte nach hinten auf die Badewanne. Musste mich setzen und durch atmen. Dachte ich noch, da etwas völlig harmloses zu lesen. Dann zu ihr zu gehen, sie in den Arm zu nehmen und ihr zu sagen wie sehr ich sie liebe und das ich denke wir sollten etwas ändern, damit unsere Beziehung wieder besser laufen würde. Das alles wurde in dem moment egal. Denn die worte bestätigten mir eins. Meine Freundin hat mich wochenlang betrogen, hintergangen, belogen und mich aufs übelste verarscht. Mit einem Mann der vergeben war, den ich als neuen guten Freund eingeschätzt hatte. Der in dem moment ebenfalls seine Freundin betrogen hat und der nun mit Wanda zusammen mein ganzes Leben zerstört hatte. 

Ich habe selbst in dieser Situation sehr  typisch für mich reagiert. Den Chat schickte ich mir per Mail als PDF. 54 Seiten purer Verrat. Ich habe mich angezogen, die Wohnungsschlüssel von ihrem Schlüsselbund abgenommen und bin ins Bad nach unten gegangen und sagte ihr sie hätte nicht die Person verarschen sollen, die das verarschen perfekt beherscht.

 Wanda versuchte sich heraus zu reden. Aber das konnte sie vergessen. Ich war so wütend und irgendwann sah sie ein, es wäre wohl besser wirklich zugehen. Also ging sie, mit einer Tasche schnell zusammen gepackt und verliess unser gemeinsames Nest. Ich brach zusammen. Lag heulend und schreiend auf dem Boden. Aber auch hier reagierte ich mal wieder sehr typisch, ging duschen, zog meinen Anzug an und fuhr zur Arbeit. Ich lass mich doch von sowas nicht unter kriegen. Dachte ich jedenfalls. Da ich den Chat auf meinem Handy hatte, las ich ihn in jeder freien Minuten weiter. Ich war mir des Ausmaßes nicht bewusst. Dachte ich es wäre ein flirt, oder ein einmaliger Ausrutscher, lass ich nun immer mehr und mehr Details. Wie sie es geplant hatten sich zu treffen. Das sie es im Wald bei uns im dorf in seinem Auto getrieben hatten, das sie ihm schrieb wie sehr sie ihn vermisse, dass er lieber mit ihr im Urlaub sein wollte als mit seiner Freundin.

Ich konnte nicht mehr. Mir wurde schwindelig und ich kippte fast nach vorne in die Aufhängungen mit Bekelidung.  Ich ging zu meinem Chef ins Büro und erklärte ich müsse nach Hause.  Er schaute mich an und merkte wohl sofort, da stimmt etwas gewaltig nicht. Was sollte ich jetzt lügen, ich erklärte ihm alles und verliess das Geschäft. Zu Hause lass ich mir alles durch. Jeden Satz, jedes wort. Ich gab Kilian bis zum nächsten Tag Zeit seiner Freundin alles zu beichten. Er versuchte mich zu übereden ihr nichts zu sagen. Er wollte sie ja nicht verlieren. Das war mir egal. Ich sagt eihm er soll froh sein die Chance zu haben es selber klar zustellen als ein Messer in den rücken zu bekommen, so wie es mir erging.

Die Nachricht unserer Trennung ging schnell rum. Mara war auf dem Weg vom Urlaub mit Kilian nach Hause und bekam es im Auto mit. Sie weinte und war völig fertig. Ja so war Mara. Besorgt um andere Menschen. Sie verstand zu dem Zeitpunikt einfach nicht warum wir uns getrennt hatten.   Ich war zu diesem Zeitounkt beim Sport. Irgendwie musste ich die wut rauslassen. Am Abend kamen Kilian und Mara zu Hause an. Dort gingen sie in sein Zimmer und er liess die Bombe platzen. Mara das mit Markus und Wanda, das waren Wanda und ich.

15 Minuten später stand Mara heulend vor meiner Tür. Das Drama nahm seinen Lauf!

25.7.17 09:33


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Ein bisschen Eifersüchtig bin ich ja schon 20.07.2017

Bin gut zu Hause angekommen.

 Das war der erste Satz den ich zu lesen bekommen sollte, nachdem wir im Bett gelandet sind. Es war mir wichtig zu wissen, dass sie gut angekommen war. Wir schrieben dann den ganzen Abend und auch die nächsten Tage weiter.

Am folgenden Wochenende war bei mir im Dorf ein Dorffest. Freitag sass ich mit allen Nachbarn im Zelt und es ergab sich die Chance, dass ich mich abholen lassen konnte. Und zack war Vicky wieder bei mir. Ebenso den ganzen Samstag und wir hatten den Plan das wir uns Abends wieder auf diesem Fest treffen wollten. Ihre Freunde wollten alle dorthin und ich war als DJ eingeplant. 

 Wie es der Zufall mal wieder so wollte, traf Vicky beim Vortrinken an diesem Abend auf Sarah. Diese hatte nichts besseres zu tun, als den ganzen Abend von mir zu schwärmen und sich zu freuenv mich dann Abends endlich zu sehen.     Sie konnte ja nicht ahnen das Vicky und ich eine Affäre hatten.

 

Als die  beiden dann ankamen mussten Vicky und ich uns schon ziemlich zusammen reißen und nicht öffentlich zu küssen. Ich hatte schon zu viele Grundsätze bei ihr gebrochen. Normalerweise hatte ich meine Affären nicht bei mir schlafen lassen und  schon gar nicht in meinem Arm. Den Grundsatz des öffentlichen Kuss Verbotes wollte ich nicht brechen. Dieses hielt ich ganz gut durch bis zu dem Zeitpunkt wo mir Vicky gestand auf Sarah eifersüchtig zu sein.

 

Ganz falsch lag sie damit sicherlich nicht, Sarah lief mir den ganzen Abend hinterher. Redete anscheinend ununterborchen von mir und warum es mit uns nicht geklappt hatte. Und wie gut der Sex war. Das meine Ansichten zu  diesen Themen nun ganz andere waren, muss ich wohl nicht erwähnen.

Der Sex war Frust Sex und verdammt schlecht, ich wollte eh keine Beziehung und den Abend nervte sie mich sowas von gewaltig. Und trotzdem müsste ich ihr wohl sogar dankbar sein. Denn sie brachte mit ihrem Verhalten Vicky dazu nachzudenken und sich zu ärgern und sogar zu überlegen es zu beenden. Was sie zum Glück nicht tat, sondern sich dazu entschied mir zu sagen was sie fühlte und das spiegelte sich dann in dem Satz wieder: Ein bisschen Eifersüchtig bin ich ja schon. 

 

Das Thema nicht öffentlich küssen war damit beiseite geschoben. Es war uns egal. Zum Feierabend kam sie wieder mit zu mir nach Hause und pennte bei mir nur um kurz nach Hause zu fahren und dann das gesamte Wochenende bei mir zu verbringen. Von diesem Tag an sollte sie jedes Wochenende bei mir sein. Und schnell merkten wir über diesen Punkt hinweg zu sein. Das es keine normale Affäre mehr ist und dann wurde aus der Affäre eine Beziehung.

 

 

20.7.17 15:29


Ich werde für immer allein sein! 19.07.2017

Das war mein erster Gedanke nachdem ich Wandas Geheimnis entdeckt hatte.

Jetzt ist es soweit. Du wirst nie wieder eine Frau kennenlernen, nie wieder eine Frau kennenlernen wollen und verlieben ist sowieso schon mal gar nicht mehr drin!

Direkt nach der Trenung war ablenken angesagt. Mit Mara, Freundinnen von ihr und Freunden von mir ging es die nächsten Wochenenden zum feiern.

Das ging mir allerdings recht schnell auf die Nerven, da ich schnell merkte, dass sich Mara nur verpflichtet fühlte dies zu tun, weil ihr schlechtes Gewissen sie fast umbrachte. Sie war ja schon längst wiede rmit ihm zusammen.  Allerdings ist das eine andere Geschichte. 

 

Da ich nun wieder Single war, musste ich natürlich mir selbst was beweisen. Also wurden Kontakte angeschrieben, die ich schon länger kannte und/oder einfach nicht weiter verfolgt hatte, da ich ja vergeben war. Recht schnell hatte ich mein erstes Date und auch wieder Sex. Das war ja einfach. Bei Lovoo lernte ich Sarah kennen und hatte wieder recht schnell mein zweites Date und wieder Sex.

Date 1 erledigte sich dann irgendwann wieder, da Gefühle ins spiel kamen und ich bei diesem Thema sofort einen Schlussstrich zog. Also blieb Sarah und Jenny kam dazu. Jenny kannte ich seit einem Jahr, aber hatte die Sache nicht weiter verfolgt. Zack hate ich Date 3 und wieder Sex.

Da der Sex mit Sarah wirklich nicht gut war, liess ich diese Sache dann auch ruhen und konzentrierte mich auf Jenny. War öfters bei ihr und genoss es nicht allein zu sein. Jenny verliebte sich in mich und wieder beendete ich es und lernte kurz darauf Daniela kennen. Wieder bei Lovoo angeschrieben und direkt beim ersten Date im Bett gelandet. Mensch das war ja wirklich viel einfacher als ich dachte. 

Mit Daniela lief es ein paar Monate, fing dann aber an ziemlich schwierig zu werden. Zu einem hatte sie einen hohen Alkohol konsum beim feiern und als wir ein Wochenende in HH auf dem Kiez unterwegs waren, fiel sie in typische Wanda Muster. Laberte Typen an, und trank mit denen und als dann einer zu mir kam und meitne wie cool meine Freundin ist, tickte ich aus. Das reichte mir. Den scheiss hatte ich nun mit Wanda durch.  An diesem Morgen bekam ich dann noch ein Drama geliefert, da die Dame ihre Gefühle nicht im Griff hatte, wenn sie betrunken war und ich wusste es. Das war es!

 

Wir sahen uns dann 2 Wochen nicht, da ich ja sehr viel zu tun hatte. In dieser Zeit schrieb ich bei Facebook Vicky an. Reiner Zufall das ich das tat. Ich kannt esie eigentlich nicht, wusste das sie mal was mit Rene hatte und dachte mir das wäre eine einfache Affäre. Daniela nervte mich und ich hatte ja zur Zeit keine andere Alternative. 

 

Vicky sprang drauf an. Wir fingen an sehr sehr viel zu schreiben und es war ziemlich  seltsam. Jedesmal wenn sie etwas schrieb, wusste ich die Antwort. So stellten wir fest, dass wir extrem viele Gemeinsamkeiten hatten. Diese wurden immer und immer mehr.

 

An einem Mittwoch trafen wir uns dann bei mir zum Serie gucken. Ja klar.
Wir alle kennen den Plan. Dieser ging auch relativ schnell auf, nur war nicht ich die Person die den letzten Schritt machte, sondern sie kam mir vorraus mit der Frage ob ich den kitzelig sei. Hey! Das war mein Spruch. Den nutze ich immer um, naja ihr wisst schon. Den letzten Abstand zu überwinden.           Genau diesen hatten wir dann auch schnell überwunden und landeten im Bett. Ohne Kondom, ohne nachzudenken vögelten wir mit einander. Und mittlerweile weiss ich das es schon in diesem Moment passierte, oder vielleicht war es schon früher passiert, beim schreiben, beim so unglaublich miteinander vertraut sein, obwohl man sich nicht kennt. Jedenfalls passierte etwas mit uns, dessen wir uns erst einige Zeit später bewusst wurden. Wir verliessen die Ebene der Affäre und gingen unbewusst in diesem Moment bereits einen Schritt weiter.

 

19.7.17 11:14


Dieses Jahr sollte ein Highlight werden 16.03.17

Im dritten Jahr ging es für ins nach Bulgarien in den Urlaub.
Wir wollten Entspannung, aber auch feiern im Urlaub.

Das konnten wir gut. Gemeinsam feiern gehen. Egal ob in Hamburg oder Berlin. Es gab immer reichlich Alkohol und wir lernten viele Leute kennen. Meistens Männer. Die waren immer geschockt wenn sie denn mitbekamen, dass wir ein Paar waren. Ich wäre ja so locker und unkompliziert mit meiner Freundin. Naja ich habe immer gedacht, sie würde mich nie betrügen und sie würde diese offene Art lieben und zu schätzen wissen.

 

In Bulgarien war es nicht anders. Jeden Abend lernten wir andere Paare kennen und hierauch wirklich mal Frauen und nicht immer nur Männer. 

Ja ich gebe zu, ich mochte diese Art zu feiern auch. Wann kann man schon mal fremde Brüste anfassen um zu testen ob man einen Unterschied zu echten und gemachten heraus findet. Bulgarien war ein unglaublich toller Urlaub. 

 

Er war so gut das wir ihn für das vierte Jahr erneut buchten. 

Dieses Jahr sollte sowieso ein Highlight werden.

Wir zogen im Feb zusammen in eine Haushälfte. Wir renovierten sie und machten sie zu unserem Heim. Ein paar Moante später sollte es gemeinsam mit Freunden zum Festival gehen. Leider sprangen diese Freunde kurzfristig ab und so mussten wir uns Ersatz suchen. Diesen fanden wir furch Mara und ihrem Freund Kilian. Eigentlich waren wir am Anfang nicht so überzeugt von denen als Ersatz. Naja wir überlegten sogar ob wir andere Leute mitnehmen sollten oder die Karte verkaufen. Dachten uns aber so schlimm kann es ja nicht werden.

Nach dem ersten Vorbereitugnstreffen verstand sich unsere Gruppe allerdings so gut das wir uns keine sorgen mehr machten. Das Festival sollte grossartig werden.

Es wurde auch grossartig. Trotz Regen und Unwetter, trotz Abbruchs unsere Gruppe feierte gemeinsam, trank gemeinsam und hatte unglaublich viel Spass. 

Was ich erst später erfuhr. Auf diesem Festival betrug mich Wanda das erste Mal.

 

16.3.17 16:37


Gran Canaria do it again 26.01.17

Ich bin viel unterwegs. Mein normaler Job nimmt mich sehr stark ein, dazu kommen politische Verpflichtungen sowie die Musik am Wochenende.

Alles zusammen macht dann schon mal eine 50-60 Stunden Woche. Ganz normales Level für mich. Allerdings merkte ich vor ein paar Wochen, dass mein akku ziemlich leer war. Daher wurde spontan Urlaub gebucht. Wieder mit Caro. Sie hatte Zeit und Lust auf Urlaub und seit der Trennung unternehmen wir sehr viel zuammen. Also ging es zum dritten mal gemeinsam nach... Logisch Gran Canaria.

 

Im Urlaub hatte ich viel Zeit nachzudenken. Es sollte kein Programm oder ähnliches geben. Wir wollten einfach nur relaxen. 

 

Mit Wanda flog ich auch jedes Jahr in den Urlaub. Im ersten Jahr waren wir noch getrennt unterwegs, das Jahr darauf ging es mit caro und ihrem Freund nach Mallorca. Hier gab es einen riesen Eklat mit Wanda. Wenn wir uns stritten dann war es immer heftig. Damals in Berlin, es war unser erstes gemeinsames Wochenende. Ich war noch mit Anja zusammen und ich musste wissen, ob es die richtige Entscheidung war sich auf Wanda einzulassen.

Also buchte ich eine Nacht im Hotel in Berlin, erzählte meiner damaligen Freundin ich würde beruflich nach Hannover müssen und fuhr mit Wanda nach Berlin.

Wir bezogen unser Hotelzimmer, hatten dort unglaublich guten Sex und machten uns dann auf in die Stadt. Abends gingen wir essen und danach Cocktails trinken. Ich schrieb meiner Freundin ein letztes: ich liebe dich und macht mein Handy dann aus, da ich angeblich mein Ladekabel zu Hause vergessen hatte. 

Später in der Bahn fing der Streit mit Wanda an. Ich weiß gar nicht mehr worum es ging, so banal war dieser. Aber er war heftig. So doll dass wir praktisch getrennt Richtung Hotel  fuhren und uns erst kurz davor wieder versöhnten. Sie tickte regelrecht aus.

 

Ein anderes mal, wieder in Berlin, passierte es nochmal. Noch heftiger. Sie schlug mich und beschimpfte mich lautstark in der U-Bahn. Fast wäre sie in der falschen Bahn geblieben, nur konnt eich sie überzeugen mit nach Hause zu kommen. An dem Abend drückte der Alkohol den Pegel zusätzlich nach oben.

Und auch der Alkohol löste auf Mallorca einen der heftigsten Streite überhaupt aus. 

Auch hier war es eine kleinigkeit. Ich sagte ihr sie solle leise sein, da sie betrunken laut etwas in Richtung anderer Gruppen rief und ich keinen Stress wollte. Dann fing sie an mich anzugreifen. Ich würde ihr den Mund verbieten. Es ging weiter das sie nicht mehr ins Hotel wollte, da ich mich ja dort trennen würde. Ich war so wütend und sauer auf sie und wollte sie ins Zimmer ziehen. 

Dann schmiss sie sich auf den boden und schrie laut um Hilfe.

Unsere Freunde bekamen das alles mit. Ich konnte nicht mehr. Unter Tränen wollte ich das Hotel verlassen. Dann kam sie zur Vernunft und hielt mich davon ab. Ganz plötzlich war sie wieder normal.

Am nächsten morgen tat sie so als wäre nichts gewesen. Die Tatsache das sich Nachbarn erkundigten was denn Nachts im Flur los gewesen sei rieß die Wunden wieder auf. Wanda tat zu mir so als wäre nichts gewesen und nach aussen waren wir das glückliche Paar. Unsere Nachbarn hatten nicht mal die Vermutung das dieses glückliche Paar in dieser Nacht einen der heftigsten Kriege ausgefechtet hatte. 

Manchmal denke ich, es wäre einfach gewesen direkt in Berlin zu erkennen, dass wir nicht füreinander gemacht waren. Ich hätte mir in den Jahren viel Ärger erspart, aber auch schöne Zeiten verpasst.

 

 

26.1.17 23:47


Reisebericht 18.01.2017

Das erste mal auf Gran Canaria war ich mit Katja1.

Wir hatten damals uns schnell geeinigt, dass wir spontan in den Urlaub wollen.

Ich war die Jahre davor nie allein im Urlaub, sondern immer nur als DJ zum Musik machen gewesen. Also sollte diese woche auch so etwas besonderes für mich werden.

 

Der Urlaub war dann auch wirklich schön. Vielleicht ist es der Umstand, dass ich wirklich Urlaub hatte, das es der erste war oder das es einfach drumherum gut lief: Ich verliebte mich in Gran Canaria.

 

Das Thema Katja2 endete ja dann recht schnell im Herbst und mir war klar, ich will wieder auf diese Insel. 

Also buchte ich als Single für das folgende Jahr Urlaub mit meiner besten Freundin. Zu dem Zeitpunkt konnte ich ja nicht ahnen, mit Anja zusammen zu kommen. Als wir dann fest zusammen waren, war der Urlaub gebucht und sie war damit einverstanden, dass ich mit Caro allein flog.

Eigentlich hätte ich es dort schon wissen müssen, dass mit Anja passte einfach nicht. In den 10 Tagen grub ich alles an was nicht bei 3 auf dem Baum war.

Wir lernten ein ebenfalls befreundetes Paar kennen und tauschten eines Abends sogar die Zimmer. Bei Caro lief mehr, bei mir lief nur kuscheln mit einer Frau die ebenfalls in einer Beziehung war.

 

Im folgenden Jahr, ich war mitten in meiner Fortbildung, wollte Anja unbedingt in die Türkei. Der Preis und so wären dort unschlagbar. 

Es wurde der enttäuschendste Urlaub meines Lebens. Das lag am Land, den Menschen und wohl auch an Anja. Die hatte mehr Kopfschmerzen und Zickereien als alles andere. 

Also war ich für den nächsten Urlaub wieder Zuständig. Und klar, der sollte nach Gran Canaria gehen. 

Nach einer endlosen Disskusion, ließ ich mich auf Halbpension statt AI ein.

Wenn man schon über sowas stundenlang reden muss, hilfe was ist dann in der Beziehung los. 

Wir buchten Ende des Jahres 10 Tag Sonne und Strand.

Zu diesem gemeinsamen Urlaub sollte es dann aber nicht mehr kommen. 

Ich lernte Wanda kennen und mit ihr drehte sich mein ganzes Leben.

Es rieb mich auf, mich nicht trennen zu können. Ich wollte den gemeinsamen Urlaub noch überstehen. Irgendwann kam das berweits erwähnte wochenende, ich wusste, ich würde zur Not auf den Urlaub und das Geld verzichten.

Ich musste es beenden. 

Im Reisebüro gab es eine kleine Ausrede zur Erklärung und ich konnte für 50€ den Namen der Begleitperson ändern.

Somit flog ich ein zweites mal mit Caro nach Gran Canaria.

 

Anja sollte diese Insel nie kennenlernen!

18.1.17 16:48


- Mein Leben Reload - 17.01.2017

Es war Sommer 2012. Ich saß im Hotel auf Gran Canaria.

Neben mir saß meine beste Freundin und schrieb mit ihrem Freund. Ich skypte und schrieb, wie jeden Abend mit meiner Freundin. Es war eine furchtbare Sehnsucht die wir hatten.
Den ganzen Tag sehnte ich mich nach der Uhrzeit und unserem Treffpunkt in der Hotellobby, wo das Wlan einzig stark genug war, um zu skypen.

Wir redeten über eine Stunde über unseren Tag. Über unser vermissen und das furchtbare lange warten auf ein wiedersehen.

10 Tage Urlaub können so unendlich lang werden, wenn man sich unbedingt wieder sehen will.

Und ich zählte die Stunden bis ich endlich in den Flieger steigen konnte. Ich endlich diese grausame Insel, die ich mal meine lieblingsinsel nannte, verlassen konnte. Der Kapitän die Anschnallzeichen aufleuchten liess, das Flugzeug beschleunigte und sich vom Boden erhob und mich endlich wieder in die Arme meiner Freudin bringen würde.

 Meine beste Freundin war am Ende total genervt davon.  Auch sie war heilfroh endlich wieder nach Hause zu können. Am Ende saßen wir nur noch gelangweilt im Zimmer, hörten Musik und tranken sinnlos alkohol um die Zeit vergehen zu lassen.

 

Sie war halt die falsche Person in diesem Urlaub. Sie war kurz eingesprungen. 2 Wochen vor dem Urlaub änderte ich den Namen der Begleitperson.

Nachdem ich mich über Wochen gequält hatte. Ich am Ende meiner Kräfte war. Nach einem furchtbaren Wochenende, mit einem Samstag und sehr viel Alkohol, stand ich am Sopnntag in der Dusche. Ich war am Ende. Mir gingen tausende Gedanken durch den Kopf. Ich war seit Monaten unglücklich, schaffte es aber nicht den Schlussstrich zu ziehen. Hatte Angst was aus dem Urlaub werden würde, was aus der geplanten Zukunft werden würde.

 

Ich steig aus der Dusche, trocknete mich ab, schaltete mein Handy aus und stieg ins Auto. Mit 200kmh über die Autobahn, Richtung Wohnort meiner Freundin. Nach 3 Stunden und neuer Bestzeit erreichte ich den Wohnort.

Klingelte bei ihr. Sie saß am Fenster und trank Tee, freute sich total mich zu sehen. War überrascht was ich spontan hier machen würde. Ich setzte mich. Und die folgenden Worte die ich ihr dann sagte, brachen mir mein Herz. Sie brachen auch ihr Herz. Aber ich musste diese Worte sagen. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte mich so tief in die Lage hineingebracht, dass ich nicht mehr heraus konnte, aber auch nicht mehr heraus wollte.

Anja ich trenne mich!

 

Anja weinte, machte eine Mischung aus Hoffnung und Wut durch.

Aber ich konnte es nicht mehr ändern. Sie bettelte, flehte mich an. Nach einiger Zeit verließ ich sie und fuhr mit erneuter Bestzeit nach Hause.

Ich hatte den entscheidenen Schritt getan. Ich war frei, ich war bereit etwas neues anzufangen. Und diese neue Person hatte ich bereits vor 2 Monaten kennengelernt. 

Mit ihr wollte ich glücklich werden. Und so saß ich im Hotel und skypte mit meiner neuen Freundin. Und war bereit endlich glücklich zu werden.

 

Als der Flieger in Deutschland landete und ich endlich wieder meine Freundin in den Arm nehmen konnte, war ich es auch. Ich war der glücklichste Mensch der Welt. Ohne zu ahnen, was mein Leben wieder alles für mich bereit halten würde. 

 

 

 

 

 

 

 

17.1.17 11:00


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